Ausblick auf das kommende Jahr: Große Chancen für unser Vereinsgelände

Das kommende Jahr könnte für unseren Verein und den gesamten Stadtteil Feldhausen richtungsweisend werden. Die Stadt Bottrop plant eine umfassende Neugestaltung der Sportanlage in Feldhausen und hofft dabei auf Fördermittel aus einem Bundesprogramm zur Sanierung und nachhaltigen Entwicklung von Sportstätten. Wir als Verein begleiten diesen Prozess aktiv und unterstützen das Projekt ausdrücklich, dies hat der Vorstand im September einstimmig beschlossen.

Gemeinsam mit der Stadt für eine nachhaltige Zukunft

Die geplante Umgestaltung bietet aus unserer Sicht eine große Chance, das Vereinsgelände langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Ziel ist es, die Sportanlage nicht nur zu modernisieren, sondern sie als offenen, nachhaltigen und multifunktionalen Ort für Sport, Bewegung und Begegnung im Stadtteil weiterzuentwickeln. Dass die Stadt diesen Weg gemeinsam mit den Vereinen gehen möchte, begrüßen wir ausdrücklich.

Unterstützung des Konzepts – mit klaren Prioritäten

Wir unterstützen das städtische Konzept insgesamt, auch wenn es eine Verkleinerung des Fußballplatzes vorsieht. Für uns ist dabei ein zentraler Punkt besonders wichtig: Mindestens ein D-Jugend-Spielfeld soll dauerhaft erhalten bleiben. Damit stellen wir sicher, dass insbesondere der Kinder- und Jugendfußball weiterhin einen festen Platz auf unserer Anlage hat.

Für ältere Jugendmannschaften und Senioren sehen wir praktikable Lösungen: Der Trainingsbetrieb kann weiterhin vor Ort stattfinden, für den Spielbetrieb würden wir – wenn erforderlich – auf andere Sportplätze ausweichen. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Fläche vielfältiger zu nutzen und gleichzeitig den Fußball als Herzstück unseres Vereins zu bewahren.

Ein Angebot auch für Jugendliche – ein bisher fehlender Anlaufpunkt

Während es in Feldhausen für Kinder gut nutzbare Spielplätze gibt, fehlt es bislang insbesondere für Jugendliche an geeigneten Anlaufpunkten und Bewegungsflächen. Es gibt kaum Orte, an denen sie sich treffen, sportlich aktiv sein oder sich einfach sinnvoll aufhalten können.

Genau hier sehen wir einen großen Mehrwert des neuen Konzepts: Die geplante Sportanlage soll bewusst auch Jugendlichen attraktive Bewegungsmöglichkeiten und Aufenthaltsräume bieten – niedrigschwellig, offen und ohne Vereinszwang. Damit schaffen wir einen Ort, der Jugendliche abholt, ihnen Raum gibt und zur Bewegung motiviert. Dies ist aus unserer Sicht ein wichtiger Beitrag zur sozialen Entwicklung im Stadtteil und zur Stärkung des Miteinanders der Generationen.

Mehr als Fußball: Ein Gelände für alle Generationen

Die Planungen der Stadt zeigen deutlich, dass es künftig um mehr geht als um einen klassischen Sportplatz. Die Anlage soll offen, barrierefrei und für viele Sport- und Bewegungsformen nutzbar sein – auch für Schule, Kita und die Menschen im Stadtteil. Sie soll nicht nur Sportstätte, sondern eine echte Begegnungsstätte werden. Diese Entwicklung unterstützen wir ausdrücklich.

Auch das Vereinsgebäude im Blick

Unabhängig von den städtischen Planungen haben wir uns als Verein vorgenommen, auch unser Vereinsgebäude Schritt für Schritt zu sanieren und zu modernisieren. Der Anfang ist bereits gemacht: Im Vereinsheim wurden erste Maßnahmen umgesetzt. In den kommenden Jahren wollen wir diesen Weg konsequent fortsetzen, um funktionale, zeitgemäße und einladende Räume für unsere Mitglieder zu schaffen.

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Natürlich ist allen Beteiligten bewusst, dass Förderanträge auch scheitern können. Dennoch überwiegt bei uns die Zuversicht. Das Projekt bietet die Chance, unser Vereinsgelände nachhaltig umzugestalten und den Verein für die nächsten Jahrzehnte gut aufzustellen. Wir hoffen sehr auf einen positiven Bescheid – und darauf, diesen Weg gemeinsam mit der Stadt, unseren Mitgliedern und dem Stadtteil erfolgreich gehen zu können.

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